01 / REPORTING SPRINT

Reporting- & Datenqualitäts-Sprint

Excel-, ERP- und BI-Daten nachvollziehbar aufbereiten – für weniger manuelle Schritte und klarere Kennzahlen.

BEISPIEL / KEINE KUNDENDATEN

Reporting-Check / Muster

QUELLE

ERP-Export + lokale Excel-Datei

REGEL

Artikelnummer und Berichtsmonat müssen eindeutig sein.

PRÜFFALL

Doppelte Schlüssel → manuelle Prüfung

Synthetischer Ablauf; keine gemessene Kundeneinsparung.

AUSGANGSLAGE

Wenn ein Bericht jeden Monat wieder Handarbeit verursacht

Typische Situationen sind verteilte Excel-Dateien, wechselnde ERP-Exporte, manuelle Copy-and-paste-Schritte und Kennzahlen, deren Definition nicht zentral dokumentiert ist. Der Sprint greift einen konkreten Engpass auf – nicht die gesamte Reporting-Landschaft.

SIGNAL 01

Zahlen stimmen nicht überein

Dasselbe KPI trägt in zwei Berichten unterschiedliche Werte. Der erste Schritt ist die Prüfung von Filterlogik, Granularität und Datenstand.

SIGNAL 02

Aktualisieren ist aufwendig

Mehrere Exporte müssen manuell eingelesen, bereinigt und zusammengeführt werden; einzelne Zwischenschritte sind nicht beschrieben.

SIGNAL 03

Fehler werden zu spät sichtbar

Fehlende IDs, Duplikate oder ungültige Datumswerte fallen erst nach dem Berichtslauf auf.

DATEN & VORAUSSETZUNGEN

Was für einen klar abgegrenzten Sprint benötigt wird

Die konkreten Quellen werden im Vorgespräch vereinbart. Für die erste Einschätzung reichen eine Beschreibung des Ablaufs, die benötigten KPI-Ergebnisse und Informationen über verfügbare Exportformate; vertrauliche Rohdaten werden nicht über die Website angefordert.

INPUT

Ausdrücklich freigegebene Exporte

Beispielsweise Excel-/CSV-Dateien aus ERP oder CRM; idealerweise mit Zeitbezug, Felddefinitionen und einem Ansprechpartner für Rückfragen.

LOGIK

KPI- und Geschäftsregeln

Welche Kennzahlen werden benötigt? Welche Einheiten, Filter, Stichtage und Zuordnungen gelten? Wer bestätigt die fachliche Definition?

ABNAHME

Testfälle und Verantwortliche

Welche Beispielwerte gelten als plausibel? Wer prüft Ausnahmen? In welchem Format muss das Ergebnis weiterverwendbar sein?

ABLAUF

Von der Datenaufnahme zur reproduzierbaren Routine

Welche Tools verwendet werden, ergibt sich aus Datenmenge, Anschlussfähigkeit und Wartbarkeit – etwa Power Query, Excel, SQL oder Power BI im vereinbarten Rahmen.

01

Problem und Scope festlegen

Berichtszyklus, Zielpublikum, Eingangsdaten, Kennzahlen und Abnahmekriterien dokumentieren.

02

Datenprofil erstellen

Feldtypen, Vollständigkeit, Dubletten, ID-Kollisionen, zeitliche Plausibilität und verfügbare Joins prüfen.

03

Transformation und Prüfungen aufbauen

Datenaufbereitung sowie Tests und KPI-Logik nachvollziehbar strukturieren.

04

Mit Fachbereich abgleichen

Ausgewählte Ergebnisse anhand vereinbarter Stichproben gegen die Ausgangsdaten prüfen.

05

Dokumentiert übergeben

Ablauf, Eingangsformate, KPI-Definitionen, offene Fälle und Anpassungsbedarf übergeben.

LIEFERGEGENSTÄNDE

Was am Ende konkret vorliegen kann

Der genaue Umfang wird angeboten und anschließend abgenommen; die folgenden Artefakte beschreiben mögliche Liefergegenstände und sind kein pauschaler Lieferumfang.

01

Wiederholbarer Datenfluss

Beschreibung der Import- und Aufbereitungsschritte inklusive Annahmen zu Datenformat und Aktualisierungsrhythmus.

02

KPI-Dictionary

Kennzahl, Berechnung, Filter, Stichtagsbezug und fachlich verantwortliche Person.

03

Datenqualitäts-Log

Prüfregeln, Fundstellen, offene Datenthemen und gegebenenfalls eine nachvollziehbare Fehlerpriorisierung.

04

Nachvollziehbare Validierung

Abgestimmte Stichproben, Toleranzen und protokollierte Sonderfälle.

05

Handover / Runbook

Wie die Routine ausgeführt, überprüft und bei Änderungen angepasst werden kann.

06

Transparente Grenzen

Welche Quellen, Randfälle oder manuellen Prüfschritte außerhalb des vereinbarten Rahmens liegen.

ABGRENZUNG

Keine unbegrenzte Systemintegration und kein Zeitgewinnversprechen

Der Sprint umfasst nur den gemeinsam festgelegten Teilprozess. Neue Datenquellen, ERP-Schreibrechte, dauerhafter 24/7-Betrieb und garantierte Einsparungen sind nicht automatisch Bestandteil des Angebots.

Sinnvoller erster Schritt

Beschreiben Sie, welcher Bericht wie oft erstellt wird, welche Quelldaten verfügbar sind und wo heute die meiste manuelle Prüfung anfällt.

Muss unser Reporting komplett neu aufgebaut werden?

Nein. Häufig ist ein isolierbarer Teilprozess der bessere Ausgangspunkt. Ob bestehende Berichte angepasst oder neu aufgebaut werden, ergibt die Scope-Prüfung.

Wie wird eine KPI-Definition freigegeben?

Die fachlich verantwortliche Person bestätigt Berechnungsbasis, Filter und Abnahmestichproben. KERNROW dokumentiert die technische Umsetzung und offene Annahmen.

NÄCHSTER SCHRITT

Lassen Sie uns den sinnvollen Prüfumfang abgrenzen.

Die Ausgangsdaten, Prüfziele und Entscheidungspunkte klären wir vor einem Angebot. Keine pauschale Leistungs- oder Einspargarantie.